Karriere - Jahresberichte

Die gute alte Zeit! Hier findet Ihr ein paar Worte zu meiner Motorsportkarriere in Form von kurzen Jahresberichten.

Über die Buttons im grauen Navigationsfeld unter dem Hauptbild gelangt Ihr zum Bilder- und Videoarchiv dieser Jahre. Viel Spaß beim Durchstöbern!

2010 - Das Meisterjahr im BMW Markenpokal RG318is, eines meiner schönsten Jahre im Rallyesport. Nachdem ich 5 Jahre pausiert hatte, mich ausschließlich auf die berufliche Karriere konzentriert hatte, konnte ich mich von nun an auch endlich wieder meiner großen Leidenschaft hingeben - dem Rallyesport.

Zwar "nur" auf nationaler Ebene ausgetragen, aber mit gleichen Waffen und vielen schnellen, sowie tollen Menschen, auf als auch neben der Strecke, fiel meine Wahl auf den kostengünstigen BMW Cup "RG318is". Zusammen mit meinem Beifahrer Patti Weber hatte ich mehr Spaß denn je im Auto und das hat sich auch in den Ergebnissen gezeigt. Trotz wahnsinnig starker Cup-Kollegen, vor allem Günther Werner mit Beifahrer Hans-Peter Schmitz, konnten wir einen sensationellen Lauf hinlegen. Ein technischer Ausfall und eine aus beruflichen Gründen ausgelassene Rallye machten es uns zwar nicht einfach die Meisterschaft zu gewinnen, doch weil wir alle (!) anderen 6 Rallyes gewinnen konnten, durften wir am Ende des Jahres den Meisterpokal mit nach Hause nehmen.

Was für Erinnerungen, was für eine tolle Gemeinschaft, was für ein toller Sport! Hier zählte kein Geld, keine Politik, hier stand der Spaß im Vordergrund und auf den Strecken gabs die nötige Portion Ehrgeiz - eine tolle Mischung.

Zwar starteten wir auch in die Saison 2011 mit dem bekannten orangenen BMW E30 318is, doch aus privaten Gründen mussten wir das Jahr leider vorzeitig abbrechen und ich musste wieder eine Pause einlegen - bis 2015. Die Zeit im BMW Cup wird mir aber für immer im Gedächtnis bleiben, eine wirklich unvergleichbare Zeit, Rallyesport wie er sein sollte!

 

Danke Jungs!

www.rg318is.de

 

2010

1. Platz im BMW Markenpokal RG318is

2004 - Der sportliche Höhepunkt meiner Karriere, der Schritt auf den wir viele Jahre hingearbeitet hatten. Eine Weltreise voller Herausforderungen. Auch ein ganz besonderes Jahr meines Lebens.

Ende 2003 durfte ich an einer Sichtung von OMV in Österreich teilnehmen. Mehr als 130 Bewerber aus über 30 Nationen hatten sich beworben, 10 Fahrer wurden eingeladen. Und am Ende war ich der glücklich Auserwählte, der, so der Plan, 2004 und 2005 für das OMV World Rallye Team einen Mitsubishi Evo VI und VII in der PWRC (Gruppe N Weltmeisterschaft) pilotieren darf. Als Rookie neben den erfahrenen Teamkollegen Manfred Stohl (A) und Jani Paasonen (FIN) stand ein umfassendes Lehrjahr an. Einige technische Ausfälle, ein wenig Pech und die Marschroute möglichst ohne Risiko sicher ins Ziel zu fahren um Erfahrungen zu sammeln, kosteten mich am Ende mehr gute Ergebnisse. Doch mit WM-Punkten in Deutschland und Australien wurden mein Beifahrer Michael Kölbach und ich dennoch für alle Anstrengungen belohnt, auch wenn wir in Schweden, Argentinien, Neuseeland und Korsika leer ausgingen. Aber die gefahrenen Kilometer waren von unschätzbarem Wert. Und zumindest in Schweden und auf Korsika erreichten wir nach kleineren Problemen dennoch das Ziel.

Leider wurde das Gesamtprojekt vorzeitig nach nur einer Saison fallen gelassen. Ich denke die schlechten Vermarktungsmöglichkeiten der PWRC über Eurosport waren der ausschlaggebende Punkt, weshalb sich OMV entschloss den Österreicher Manfred Stohl mit dem vorhandenen Budget ab 2005 in ein werksunterstütztes Team der WRC zu setzen und gegen die großen Stars wie Loeb, Hirvonen & Co. antreten zu lassen. Die Werbezeiten und deren Dauer waren für das investierte Geld wahrscheinlich deutlich besser und somit ist dieser Schritt aus Marketingsicht wohl absolut richtig gewesen, allerdings zum Leidwesen von Jani Paasonen und mir.

Für mich hieß dies ganz klar: Karriereende. Das Geld für eine eigene Saison konnten wir nicht auftreiben und weil ich mit Anfang 20 noch keine Ausbildung, kein Studium und sogar die Schule vorzeitig beendet hatte, standen nun andere Prioritäten im Vordergrund. Somit war der Motorsport für mich vom einen auf den anderen Tag Geschichte und ich konzentrierte mich von dort an voll auf meine berufliche Karriere. Und das hat zum Glück -Stand heute- auch wunderbar funktioniert, so dass ich ab 2010 über eigene Mittel verfügte, um auf kleiner Ebene wieder in den Rallyesport einzusteigen und meiner Leidenschaft erneut nachzugehen.

 

Ich danke allen Menschen, die an diesem Projekt beteiligt waren und allen die mich unterstützt haben. Ein unvergessliches Jahr! Ich bin in der PWRC gefahren, als in der zweithöchsten Rallyeliga der Welt noch richtige Größen am Start standen!

Ich fuhr gegen Rallyegrößen wie Nasser Al-Attiyah, Alister McRae, Manfred Stohl, Toshihiro Arai, Jani Paasonen, Xavi Pons, Dani Solà, Tomasz Kuchar, Marcos Ligato, etc. und landete in der Endabrechnung sogar noch vor Mark Higgins und dem spektakulärsten aller Fahrer: Gianluigi Galli. Was für Namen!

 

2004

13. Platz Production Car World Rally Championship (PWRC, Gruppe N Weltmeisterschaft)

 

  5. Platz bei der 17. Telstra Rally Australia

  6. Platz bei der 23. OMV ADAC Rallye Deutschland

10. Platz bei der 48. Tour de Corse - Rallye de France

13. Platz bei der 53. Uddeholm Swedish Rally

2002 / 2003 - Die Jahre im ADAC Rallye Junior Cup unter Cupleiter Harald Demuth waren sehr prägende Jahre. Saisonhöhepunkt 2002 war die Teilnahme am 24h Rennen auf der Nürburgring Nordschleife. Im Jahr 2003 dagegen die Aufnahme ins OMV World Rallye Team. Aber fangen wir vorne an.

 

Zunächst einmal gründete Ende 2001 mein damaliger Mentor Dieter Schneppenheim, zusammen mit einem mir ebenfalls bestens bekannten Klaus Stebani, ein eigenes Junior Team - das KDS Rallye Juniorteam. Glücklicherweise stand ich bereits von Anfang an als Fahrer fest, zweiter Fahrer auf den VW Polo GTIs im Team war Chris Senz, welcher zuvor auf der Rundstrecke unterwegs war. Unterstützt wurden wir von namhaften Firmen, u.a. Sandtler, Pagid, HJS, Auto Motor und Sport und weiteren Sponsoren. Also ein Projekt mit Hand und Fuß.

Und hier kommen wir an den Punkt prägend. Denn mit großen Sponsoren kommen große Erwartungen und große Verpflichtungen. Zwar lief das Jahr für mich und meinen Beifahrer Hans-Joachim Grimberg sportlich absolut zufriedenstellend, doch weil der junge Party-Vollak nicht immer voll konzentriert war und auch körperlich nicht immer der Fitteste, wurde ich Ende 2002 vor die Türe gesetzt. Im ersten Moment ein großes Desaster, niederschmetternd, enttäuschend. Aber eigentlich genau richtig - sage ich heute. Bis dahin lief die Karriere wohl zu glatt, so dass ich alles etwas zu sehr auf die leichte Schulter nahm. Fehler, aus denen man lernen kann und aus denen ich die richtigen Schlüsse zog.

 

Für 2003 also auf sich "alleine" gestellt, wurde im eigenen VW Polo GTI gefahren. Über den Winter dank "jetzt erst recht" Einstellung gute 10 Kilo abgespeckt und voll auf der Höhe. Anfangs schon gute Ergebnisse eingefahren, doch noch mit etwas Pech behaftet. Aber zusammen mit meiner Co-Pilotin Kathi Wüstenhagen konnte ich doch noch gute Ergebnisse und auch Siege einfahren. Dass die Entwicklung in die richtige Richtung ging, zeigte sich durch den Sieg der Herbstmeisterschaft im Junior Cup, also den letzten drei Saisonläufen. Und belohnt wurde dieser Sinneswandel von 2002 auf 2003 mit einer Einladung von OMV zur WM-Sichtung nach Österreich! Sportlich also ein Top-Jahr für mich mit meinen gerade mal 20 Lenzen in meiner dritten Rallyesaison.

 

2003

1. Platz Herbstmeisterschaft im ADAC Rallye Junior Cup

1. Platz Gaumeisterschaft ADAC Nordrhein

2. Platz VW Polo Challenge

3. Platz ADAC Rallye Junior Cup

3. Platz AvD-Trophy International

 

2002

1. Platz Gaumeisterschaft ADAC Nordrhein

2. Platz VW Polo Challenge

5. Platz ADAC Rallye Junior Cup

2001 - Der Einstieg in den Rallyesport. Nachdem ich nun dank Dieter Schneppenheim zum ersten mal im Jahr zuvor Rallyeluft geschnuppert hatte und Dieter mir bei Seat für verhältnismäßig kleines Geld ein Rallyeauto besorgt hatte, konnte der neue Karriereabschnitt endlich beginnen - Deutsche Rallye Meisterschaft und Seat-Händler-Trophy !

Unter dem Namen "Young Heroes im ADAC" starteten mein Beifahrer Christian Braam und ich also mit einem Seat Ibiza Cupra im Gruppe N Trimm ins neue Abenteuer. Als jüngstes Rallyeteam Deutschlands -36 Jahre alt- aber nicht einer von uns, sondern beide zusammen... was viele zum Scheitern verurteilten, klappte von Beginn an sehr gut. Die erste Rallye in der Nähe von Berlin mussten wir auslassen, ich war zu diesem Zeitpunkt erst 17 Jahre jung. Doch ab der Oberland Rallye 2001 waren wir mit von der Partie. Gesteckte Ziele gab es nicht, ausser möglichst vielen Zielankünften. Als wir aber am ersten Abend der ersten Rallye im Dunklen auf dem Rundkurs Bestzeit fuhren, knappe 2 Sekunden schneller als Matthias Kahle und Dieter Schneppenheim im Seat Cordoba WRC, machten wir das erste mal auf uns aufmerksam. Natürlich sind wir eine Runde zu wenig gefahren, auch wenn wir das im Ziel noch nicht wahr haben wollten und den Zeitnehmer voller Hingabe versuchten vom Gegenteil zu überzeugen - eine schöne erste Erfahrung im Neuland Rallye.

Und die nächste Erfahrung folgte direkt im Anschluss: bei der zweiten Rallye überhaupt, einer Testrallye, es war die Osterralye Zerf, mussten wir feststellen, dass ABS und Rallye gar nicht zusammen funkionieren und parkten das Auto auf dem Kopf liegend einen Meter vor einem See. Da war uns klar: Rundstrecke ist einfacher!

Aber von da an ging es, mit kleineren Rückschlagen, ganz gut voran. Am Ende des Jahres waren wir sogar Deutscher Vizemeister in der Seat-Händler-Trophy, in der damals einige routinierte Rallyefahrer etwas verwundert die Stirn runzelten. Wir erzielten gute Platzierungen bei Europameisterschaftsläufen und gehörten schnell zur Szene dazu.

Unsere damaligen Förderer Dieter Schneppenheim und Klaus Stebani hatten zu diesem Zeitpunkt auch schon die Weichen für die Zukunft gelegt, wie wir später erfuhren: das KDS Rallye Juniorteam. Ziemlich schnell also begannen die Vorbereitungen auf das Jahr 2002 und damit auf den Einstieg in die Talentschmiede ADAC Rallye Junior Cup.

 

2001

2. Platz in der Deutschen Seat-Händler-Trophy

7. Platz in der Deutschen Rallye Meisterschaft, Gruppe N3

2000 - Das letzte Jahr im Kartsport. Nachdem es mit dem Einstieg in die Citroen Saxo Challenge auf Grund des Alters nun doch nicht klappte, die Zeit für andere Umstiegs-Projekte aber zu knapp wurde, entschlossen wir uns einfach noch ein Kartjahr bis zu meiner Volljährigkeit dran zu hängen. Allerdings wechselten wir für die Abschiedstournee nochmal die Klasse und traten in der damals wohl "bekanntesten" Klasse an, bei den ICA Senioren mit 100ccm Motoren, luftgekühlt, ohne Kupplung.

Neues Kart, neue Motoren, also nochmal eine gewaltige Umstellung. Die Technik war leider auch etwas anfälliger, so dass wir erst ab Mitte der Saison richtig in Fahrt kamen und insgesamt sechs Ausfälle hinnehmen mussten. Die Meisterschaftsplatzierung im Westdeutschen ADAC-Kart-Cup war entsprechend, es hätte also deutlich besser laufen können. Trotzdem konnten wir zwei Saisonsiege einfahren.

 

Aber das Jahr 2000 war aus einem völlig anderen Grund extrem erfolgreich, denn es wurden die Weichen für meine Zukunft gestellt. Der damalige Beifahrer von Matthias Kahle in der Deutschen Rallyemeisterschaft, Dieter Schneppenheim, kannte mich schon von klein auf und verfolgte meinen Werdegang kontinuierlich. Als ich also mit nun 17 Jahren kurz vor dem Aufstieg ins Auto stand, sprach mich Dieter auf den Rallyesport an. Ich kannte das bisher nur aus dem Fernsehen, hab es nie richtig verfolgt. Mein Ziel war schließlich immer der Wechsel auf die Rundstrecke. Aber Dieter meinte Rallye könnte etwas für mich sein, denn immer wenn schwierige Bedingungen herrschten, beispielsweise Regen, und Motorleistung keine Rolle spielte, fuhr ich die besten Rennen. Und weil die Bedingungen bei einer Rallye immer schwierig sind, meinte er es könnte genau das Richtige für mich sein. Also lud er uns Ende 2000 zur 3-Städte-Rallye nach Straubing ein, damals noch eine der feinsten Schotter-Rallyes! Nicht nur vom Flair war ich sofort angetan, als ich mit meinem Vater zusammen auf einer Wertungsprüfung stand hat mich der Virus gepackt. Es war ein Waldausgang, feinster Schotterweg, Stille. Auf einmal dröhnte es aus dem Wald wie bei einem Donnerwetter. Es wurde immer intensiver. Und dann kamen Matthias und Dieter mit Ihrem Seat Cordoba WRC im sechsten Gang aus dem Wald geflogen, quer, fast ausgedreht und ich stand keine 10 Meter von der Strecke entfernt. Das war der Moment wo ich mich zu meinem Vater drehte und sagte: kranke Scheiße, das will ich auch!

Und so kümmerte sich Dieter damals darum, dass ich ein vernünftiges Auto bekam. Als damaliger Werksfahrer bei Seat waren die Kontakte dorthin natürlich bestens und so wurde mein erstes Rallyeauto ein Seat Ibiza Cupra Gruppe N. Mit 2-Liter Motor und knappen 170 PS für mich damals eine richtige Rakete. Und sofort war auch klar wo die Reise hingeht: Deutsche Rallye Meisterschaft und Seat-Händler-Trophy. Wahnsinn. Danke Dieter, dass Du mir damals bei allem unter die Arme gegriffen hast!

 

Mit der nun gewissen Zukunft im Gepäck ging es zum Saisonhöhepunkt, dem Winterpokal in Kerpen. Sowohl Jahres-Ausklang, als auch Jahres-Startschuss. Denn drei Läufe fanden Ende des Jahres 2000 statt, die anderen drei Läufe Anfang 2001. Mittlerweile hatten wir die Technik im Griff und konnten uns voll und ganz auf einen schönen Abschluss im Kartsport freuen. Die erste Runde des Winterpokals verlief allerdings so lala. Trockene Bedingungen und die dadurch gefragte Motorleistung spielten uns nicht in die Karten. Wir machten das beste daraus und holten ein paar solide Ergebnisse, mit denen wir zumindest noch theoretische Chancen auf den Titel aufrecht erhielten.

Anfang des Jahres, genau an meinem 18. Geburtstag, den 04.03.2001, machten wir uns auf den Weg zum allerletzten Kartrennen nach Kerpen, den letzten drei Läufen des Winterpokals. Es war irgendwie ein magischer Tag. Vielleicht lag es daran, dass ich seit 5 Uhr morgens, stolz wie Oskar, endlich den Führerschein in Händen hielt und mit dem BMW meiner Eltern durch die Gegend gefahren bin. Vielleicht lag es an all den Freunden und Bekannten, die mit nach Kerpen kamen, um diesen letzten Moment im Kartsport mitzuerleben. Es war einer der besten Tage meines Lebens.

Nur noch mit theoretischen Chancen auf den Gewinn des Winterpokals starteten wir ins Wochenende. Platz 2 im trockenen Qualifying, Platz 1 im ersten nassen Rennen, mit etwas Glück Platz 2 im zweiten trockenen Rennen. Und jetzt war die Chance da, den Winterpokal zu gewinnen. Allerdings musste dafür ein Sieg her. Aber trockene Bedingungen in Rennen 3 waren nicht die besten Voraussetzungen. Startplatz 1, alle Fahrer mit Slicks bereift. Nach den ersten Runden falle ich zurück bis auf Platz 4, der Sieg in weiter Ferne. Aber dann ist da dieser magische Moment, genau das Quentchen Glück welches es brauchte: Regen! Die Hälfte des Rennens vorbei, wurde jetzt die Rot-Gelb gestreifte Fahne geschwenkt, Finger nach oben. Und da wusste ich: jetzt oder nie! Alle auf Trockenreifen, die Strecke feucht und rutschig, das waren meine Bedingungen. Das Rennen gewann ich mit fast einer halben Runde Vorsprung und somit auch den Winterpokal Kerpen 2000/2001. Was für ein Abschied aus dem Rallyesport!

 

An dieser Stelle ein großer Dank an meine Eltern und vor allem auch an meinen Onkel Norbert für all diese tollen Jahre im Kartsport. Ohne die entsprechende Familie im Rücken kann man so einen Sport nicht über diesen Zeitraum hinweg betreiben und erfolgreich sein. Und auch einen riesen Dank an den treusten Fan: Damir Mekis. Er war auf quasi jedem Kartrennen dabei und hat sich letztendlich mit dem Istra Motodrom Porec den Traum einer eigenen Kartbahn in Kroatien erfüllt.

 

Vielen Dank für Eure jahrelange Unterstützung!

 

1. Platz im Winterpokal Kerpen ICA Senioren M

1. Platz MVBL-Meisterschaft (Motorsport-Verband Bergisch Land)

2. Platz AvD-Club-Trophy-International

3. Platz im Westdeutschen ADAC-Kart-Cup

1996 bis 1999 - Die Jahre im Kartrennsport, der endgültige Umstieg auf die Rundstrecke. Es waren sehr erfolgreiche Jahre, wie man anhand der Ergebnisse ablesen kann. Im Laufe dieser Zeit wechselten wir mit den gedrosselten wassergekühlten 125ccm Motoren der POP Junioren Klasse dann 1999 in die ungedrosselte Senioren Klasse und gewannen so ziemlich alles, was es zu gewinnen gab. Ein perfektes Jahr.

Und es war auch das Jahr, in dem wir begannen die Weichen für die Zukunft zu stellen. Der Formelsport war zu teuer, deshalb konzentrierten wir uns darauf Partner für ein Projekt im automobilen Rundstreckensport zu finden. Mit meinem damaligen guten Freund und Gegner Marc-Uwe von Niesewand Reich testeten wir damals, dank den Verbindungen seines Vaters Uwe Reich, in Oschersleben für die Citroen Saxo Challenge. Eine Serie, in der man bereits mit 17 Jahren fahren durfte. Der Test verlief so vielversprechend, dass wir beide sehr schnell ein Team und Auto fanden. Veträge waren nur noch Formsache und alles für das Jahr 2000 klar. Leider war es dann doch nicht so einfach, denn der Ausrichter der Serie entschloss sich im Januar 2000 dazu, das Mindestalter von 17 wieder auf 18 Jahre raufzusetzen. Für uns natürlich ein herber Rückschlag. Für den Wechsel in eine anderen automobile Klasse war die Zeit zu knapp und ich meistens noch zu jung, also blieb uns nichts anderes übrig als noch eine Kartsaison hinten dran zu hängen.

Was wir zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht ahnen konnten: Dank dieser geplatzen Chance, würde sich nicht mal ein Jahr später die Chance auftun in eine völlig andere Richtung zu wechseln. Statt der Rundstrecke würde der Rallyesport ins Rampenlicht treten und wir einen Wechsel antreten, der mich letztendlich bis in die Rallye-Weltmeisterschaft bringen sollte.

 

1999, Klasse POP Senioren

1. Platz im Winterpokal Kerpen

1. Platz im Westdeutschen ADAC-Kart-Cup

1. Platz Gaumeisterschaft ADAC Nordrhein

2. Platz AvD-Club-Trophy-International

 

1998, Klasse POP Junioren

1. Platz im Winterpokal Kerpen POP Junioren

2. Platz im Westdeutschen ADAC-Kart-Cup

2. Platz Deutscher Mannschafts-Vizemeister in Jütebog (ADAC-Nordrhein-Junior-Team)

4. Platz in der Deutschen ADAC-POP-Kart-Junioren-Meisterschaft, Region Mitte

 

1997, Klasse POP Junioren

2. Platz im Winterpokal Kerpen POP Junioren

3. Platz im Westdeutschen ADAC-Kart-Cup

6. Platz in der Deutschen ADAC-POP-Kart-Junioren-Meisterschaft, Region Mitte

8. Platz beim Bundesendlauf in Walldorf

1992 bis 1995 - Die Jahre im Kart-Slalom. Angefangen halt alles in der Grundschule Stübchen in Solingen, 1991 in der 4. Schulklasse, als ein Freund mit einer Hand voll Flyern zur Schule kam auf denen stand: 3 Runden Kartfahren für 10 Mark in Solingen. Es hat zu Hause zwar etwas länger gedauert als erhofft, aber letztendlich konnte ich meine Eltern davon überzeugen, dass ich da unbedingt hin muss! Damals noch aktiver Fußballer, aber immer Feuer und Flamme für Motorsport, war ich natürlich happy. Und als ich Opa und Oma freudestrahlend das erste mal davon erzählte, kam eins zum anderen. Mein Opa kannte den Trainer des veranstaltenden Vereins, weshalb ich zum Kart Training des Vereins eingeladen wurde. Der Trainer des Vereins, Dietmar Küchler, erkannte schnell mein Talent und überzeugte meine Eltern davon, dass ich unbedingt Kart fahren muss. Und so sollte es dann auch kommen, ab 1992 startete ich in eine komplette Saison.

Mein Onkel Norbert bekam auch schnell Wind von der Sache, dass sein Neffe plötzlich Motorsport betreibt. Er als jahrelange Nordschleifen-Schrauber bei vielen Rennen dabei, war natürlich auch direkt Feuer und Flamme und begleitete von dort an meine Karriere als Fan und Schrauber bis hin zur Rallye-WM viele viele Jahre später. Und ist auch heute noch an meiner Seite und schraubt nach wie vor maßgeblich an meinen Rallyeautos.

Als ich die ersten Siege im Kart-Slalom einfuhr und meine erste Meisterschaft gewann, wurde schnell klar, dass Fußball und Motorsport zetlich nicht mehr zu vereinbaren war. Also musste ich mich entscheiden und meine Wahl fiel natürlich auf den Kartsport. Was folgte waren extrem erfolgreiche Jahre im Kart-Slalom und nach sporadischen Starts auf der Rundstrecke dann der endgültige Wechsel in den Kartrennsport 1996, wo ich in die POP Junioren Klasse wechselte.

 

1996

1. Platz ADAC Jugend-Kart-Slalom-Meisterschaft des ADAC Nordrhein

1. Platz EN-Pokal (Ennepe-Ruhr-Kreis)

1. Platz Wuppertaler Stadtmeisterschaft

1. Platz Clubmeisterschaft SFK Solingen

2. Platz NRW-Supercup

 

1995

1. Platz ADAC Jugend-Kart-Slalom-Meisterschaft des ADAC Nordrhein

1. Platz EN-Pokal (Ennepe-Ruhr-Kreis)

 

1994

1. Platz ADAC Jugend-Kart-Slalom-Meisterschaft des ADAC Nordrhein

2. Platz NRW-Supercup

 

1993

2. Platz ADAC Jugend-Kart-Slalom-Meisterschaft des ADAC Nordrhein

 

1992

6. Platz ADAC Jugend-Kart-Slalom-Meisterschaft des ADAC Nordrhein

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© Sebastian Vollak